Das Krakauer Faschingrennen am Rosenmontag

  • Erlebe im Hotel Stigenwirth das Faschingrennen am Rosenmontag im Krakautal, Bild: © Tourismusverband Krakautal
  • Fasching im Hotel Restaurant Stigenwirth: Wegauskehrer und Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand. Faschingrennen im Krakautal, Bild: © Tourismusverband Krakautal
  • Erlebe im Hotel Stigenwirth das krakauer Faschingrennen am Faschingmontag,  Bild: © Tourismusverband Krakautal

Das Faschingrennen am Rosenmontag gehört zu den ältesten Bräuchen der Krakau. Es handelt sich dabei um den uralten Brauch, durch Lärm und Getöse die Dämonen des Winters zu verscheuchen.

Der Lauf wird von Burschen und Männern durchgeführt, auch Frauenrollen werden von Männern dargestellt. Es lohnt, einmal dabei zu sein, wenn im Morgengrauen der Wegauskehrer, der Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand, dahinter die Schellfaschinge, bekleidet mit kurzer Lederhose, darunter weißer langer Unterhose, weißem Hemd mit buntem Tuch um die Schultern, um die Mitte einen Schellenkranz eine bunte Spitzkappe und mit einem langen Stab in der Hand, unter Geschrei "auslaufen". Die 4 "Glockfaschinge" tragen anstelle der Spitzkappe einen Steirerhut und Kuhglocken.

  • Fasching im Hotel Restaurant Stigenwirth: Der Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand, dahinter die Schellfaschinge beim Faschingrennen am Rosenmontag. Bild: © Tourismusverband Krakautal
  • Fasching im Hotel Restaurant Stigenwirth: Der Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand, dahinter die Schellfaschinge beim Faschingrennen am Rosenmontag. Bild: © Tourismusverband Krakautal
  • Fasching im Hotel Restaurant Stigenwirth: Der Heanagreifer (Hühnergreifer) im Federgewand, dahinter die Schellfaschinge beim Faschingrennen am Rosenmontag. Bild: © Tourismusverband Krakautal

Die "Schönen" und die "Vetteln"

Vor jedem Haus laufen die Schellfaschinge ein "Radl", die Glockfaschinge erzeugen dazu mit ihren Kuhglocken großen Lärm. Gelegentlich wird auf dem Weg der Faschingrenner in einer Höhe von 2-3 Metern eine Kette gespannt (Speng), die zumindest vom Wegauskehrer übersprungen werden muss.


Diesem Zug der "SCHÖNEN" folgt die bunte Truppe der sogenannten "VETTELN": Arzt, Scherenschleifer, Friseur, billiger Jakob und die Hauptgruppe mit Rossknecht, Rosshändler und Ross (von 2 Burschen unter einer Decke dargestellt)

Dieser Brauch beginnt schon lange vor dem Morgengrauen. Es wird jedes Haus besucht und abends zum Gebetsläuten um 19 Uhr muss es beendet sein, sonst wird das Ross vom Teufel geholt - so die Sage.

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